Grundschutz
Grundschutz ist ein seit einigen Jahren bekannter Ansatz zur Realisierung von
Informationssicherheit. Ziel des Grundschutzes ist es, zunächst ein durchgängig
gleiches Sicherheitsniveau im gesamten Unternehmen einzuführen. In einem zweiten
Schritt werden dann zusätzliche Maßnahmen für den erhöhten Schutzbedarf
eingeführt.
Bei der Einführung von Grundschutz in Ihr Unternehmen oder in ihr IT-Projekt
können Sie auf unsere Dienstleistungen wie folgt zurückgreifen:
- Mit einem Sicherheits-Review ermitteln wir die notwendigen Maßnahmen und
- unterstützen Sie bei der folgenden Planung und
Implementierung.
|

Guidelines
Guidelines oder Richtlinien sind ein wichtiger Bestandteil eines
Sicherheitskonzeptes. Darin wird festgelegt, welche Regelungen für bestimmte
Themen verbindlich einzuhalten sind. Zweckmässig ist eine Unterscheidung
organisatorischer gegenüber den eher technisch orientierten Richtlinien. Bei der
Erstellung von Richtlinien und Standards können wir Sie begleiten.

Identity & Access Management
Unter Identity & Access Management sind alle Prozesse und Technologien,
im Zusammenhang mit der Erstellung, Verwaltung und Nutzung von digitalen
Identitäten und ihren Zugriffs- und Funktionsmöglichkeiten zu verstehen.
Unser Vorgehensmodell legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Phase der
Projektdefinition. In dieser Phase wird unter geeigneter
Berücksichtigung aller für das Projekt relevanten Aspekte eine fundierte
Grundlage für die folgenden Projektphasen "Lösungsdesign und
-implementierung" und "Betriebseinführung" geschaffen.
Eine Projektdefinition für IdM&AcM-Projekte setzt sich aus den vier
Bausteine zusammen:
- Abgrenzung (regional, organisatorisch, systemspezifisch)
- Anforderungsdefinition
- Marktbetrachtung
- Kosten-Nutzen-Argumentation

Incident Handling
Incident Handling oder auch Behandlung von Sicherheitsvorfällen ist eine
Prozess der Informationssicherheit, durch den Verletzungen der
Sicherheitsvorgaben (Security Policy) erkannt werden, koordinierte Reaktionen
erfolgen und Auswertungen stattfinden.
Nicht immer müssen dafür ganze Teams ausgebildet werden. Eine pragmatische
Herangehensweise, die zur Unternehmenskultur passt, ist
gefragt.

ISO 27001
ISO 27001, der internationale Standard für das Management von
Informationssicherheit, ist aus der ISO 17799 hervorgegangen. In der TTS
wird der ISO 27001 zu unterschiedlichen Zwecken verwendet. Neben Stärken hat
dieser Standard nämlich auch Schwächen. Wer selbst bereits mit der
Standardisierung zu tun hatte, weiss, wovon wir reden.
Wir können dafür sorgen, dass ihr gesamtes Unternehmen oder auch nur ein Teil
davon, ISO 27001 konform ist.

KontraG
Wenn Sie dabei sind, Ihr Risikomanagement zu renovieren, bietet es sich
an, die Sicherheit von Informationen als ein Geschäftsrisiko zu identifizieren
und zu behandeln. Durch unsere strategisch orientierten Ansätze können die
Resultate sehr einfach in ein Risikomanagement integriert werden.

Notfallplanung
Die Notfallplanung soll im Fall einer Havarie Ihrer Informationstechnik Zeit
sparen, indem alle erforderlichen Ressourcen so effizient wie möglich eingesetzt
werden. Gelingt dies, kann es helfen wertvolle Ressourcen zu retten. Machen Sie
sich bitte jetzt darüber Gedanken, solange Sie die Zeit dafür haben.
Wir sind es gewohnt in Szenarien zu denken, die eigentlich nicht eintreten
dürfen oder sollen. Wenn Sie jemanden brauchen, der Sie bei Ihrer Notfallplanung
unterstützt, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Produkte
Produkte sind sicher ein sehr wichtiger Bestandteil jeder modernen
Sicherheitsarchitektur. Firewalls, Virenschutzsystem, Zugangs- und
Zugriffskontrollsysteme, Scanner oder Baseline Analyser sind in vielen
Unternehmen Standard geworden.
Dennoch: Vergessen Sie bitte nie, dass die schönste technische Lösung nicht
viel wert ist, wenn man sie nicht richtig betreibt. Wir kennen Unternehmen, die
bisher noch nicht einmal ihre Firewall vernünftig betreiben, aber schon darüber
nachdenken, wie sie eine PKI-Lösung einführen. Die richtigen Prioritäten zu
setzten ist auch bei der Einführung neuer Produkte und Lösungen
entscheidend.
Wir würden Ihnen aber gerne dabei helfen, die richtigen Produkte zu finden
und auch den passenden Integrationspartner. Wenn Ihnen unsere Einstellung dazu
gefällt, schauen Sie doch hier weiter.

Provisioning
Im Bereich des Identity & Access Managements umfasst der Begriff
Provisioning alle Prozesse, die im Zusammenhang mit der unternehmensweiten
Einrichtung, Veränderung und Löschung von digitalen Identitäten und ihren
Zugriffsrechten stehen.

Risikoanalyse
Eine formale Risikoanalyse wird meist verwendet in Bereichen mit erhöhtem
Schutzbedarf oder dann wenn Grundschutzverfahren nicht anwendbar sind. Unser
Vorgehen für formale Risikoanalysen setzt sich aus folgenden Schritten
zusammen:
- Abgrenzung des Analysegegenstandes
- Informationswertanalyse
- Bedrohungsanalyse
- Schwachstellenanalyse
- Definition ergänzender Sicherheitsmaßnahmen
- Restrisikobewertung
Die Ergebnisse der Risikoanalyse sind dann Grundlage für ein systematisches
Risikomanagement.

Risikomanagement
Das Risikomanagement betrachtet neben diversen Geschäftsrisiken natürlich
auch Risiken aus dem Umgang mit Informationen. Dazu gehören Verletzungen der
Vertraulichkeit oder Integrität von Informationen sowie deren
Nicht-Verfügbarkeit. Die Risikoeinstufung hängt natürlich spezifisch von Ihrer
Organisation ab.
Erforderlich für die Einbindung von Informationssicherheit in das
Risikomanagement ist zunächst die Analyse und Bewertung von Sicherheitsrisiken
und dann die Planung risikomindernder Maßnahmen.

Rollenbasierter Zugriffsschutz – RBAC
Zur effizienten Handhabung von Zugriffsschutzsicherheit ist ein Rollenkonzept
sinnvoll. Mittlerweile sind praktikable Ansätze herangereift, mit denen es
möglich ist, beherrschbare Rollenkonzepte abgestimmt auf ein Unternehmen mit
seinen schützenswerten Geschäftsprozessen zu erstellen und zu pflegen.
Grundlage bildet oftmals der internationale Standard RBAC, der vom NIST in
verschiedenen Ausprägungen veröffentlicht ist.
Bei der Nutzung von rollenbasiertem Zugriffsschutz werden Rollen als
Bindeglied zwischen den Identitäten und den Zugriffsrechten verwendet. Rollen
können sowohl zur Zusammenführung von Rechten passend zu bestimmten
Organisationseinheiten als auch zugeschnitten auf die Erfordernisse bestimmter
Geschäftsprozesse gestaltet werden.
Aus unserer Erfahrung haben sich bei der Erstellung von Rollenkonzepten
grundsätzlich zwei Basisansätze bewährt. Mit dem einen Ansatz werden mit Hilfe
von Data-Mining-Verfahren auf Basis der vergebenen Berechtigungen Rollen
ermittelt (Bottom-Up). Bei dem anderen Ansatz werden auf Basis der für einzelne
Geschäftsprozesse erforderlichen Zugriffsrechte Rollen modelliert (Top-Down).
In der Praxis führt nach unserer Erfahrung der Weg zum Rollenmodell meist
über einen ausgewogenen Mix beider Ansätze.

|